Stellungnahme von Pierre Lescaudron, MSCME, MBA

Im Jahr 2002, während einer dieser typischen Abende, an denen man durchs Web surft, suchte ich nach Informationen über die Katharer und entdeckte Laura Knight-Jadczyks Material. Ich war Feuer und Flamme und las alles, was ich von ihr finden konnte.

Als Ark und Laura 2003 nach Frankreich zogen, freute ich mich, weil ich hoffte, dass wir uns treffen würden. Ich kontaktierte Laura via E-Mail und ließ sie wissen, dass ich in Marseille wohnte, und ich mich freuen würde, ihr die Gegend zu zeigen, sollte sie jemals in meine Nähe reisen. Die Gelegenheit ergab sich sehr bald nachdem ein enger Kollege Arks, der zu dieser Zeit Leiter des CIRM (Centre International de Rencontres Mathematiques) war, Ark zu einer Mathematik-Konferenz eingeladen hatte. Laura informierte mich darüber, dass sie auf dem Weg seien. Da ich im Luminy Science Park arbeitete, der das CIRM beinhaltete, war es mir eine Freude, Ark und Laura dort zu treffen. Später, als Ark mit anderen Mathematikern beschäftigt war, nahm ich Laura mit auf eine Tour durch Marseille. Einige Jahre später übernahm ich die gleiche “Reiseführer”-Rolle für Laura und die Frau eines anderen bekannten französischen Mathematikers. Es war wundervoll, so viele esoterisch bedeutsame Orte in Frankreich zu besuchen und sie vor Ort mit Laura zu diskutieren!

2005 schloss ich mich den Cassiopaea-Diskussionsgruppen und -foren an und konnte endlich viele Informationen über verschiedenste und essenzielle Themenbereiche teilen, wie z.B. Geschichte, Psychologie, Spiritualität, Meteorologie oder Philosophie. Es war im wahrsten Sinne des Wortes eine Goldmine für einen wissbegierigen Geist wie den meinigen. Ich denke, dass diese Art der Anwendung von wissenschaftlichen Methoden (Hypothesen, Tests, Überkreuzprüfung, Quellenverifikation) auf essenzielle Bereiche, denen es normalerweise an solchen Methoden mangelt, meinen wissenschaftlichen Hintergrund angesprochen haben.

So bin ich also jahrelang ein Teil dieser großartigen kollektiven Dynamik gewesen und muss sagen, dass ich selten einer Gruppe begegnet bin, die so weit entfernt von blindem Glauben oder Autokratie ist.

Ich kenne die Sekten-Anschuldigungen auch. Lassen Sie mich das deutlich machen: in einer Sekte (anderes Wort dafür: Kult) ist es leicht hineinzukommen, schwierig herauszukommen und man verliert viel Geld. In Lauras Diskussionsgruppen ist es schwierig hineinzukommen (es gibt einige erforderliche Lektüre), und SEHR leicht, wieder herauszukommen (ein Klick) und es ist komplett gratis (sogar Bücher stehen online kostenlos zur Verfügung!). Es war sogar noch leichter für einige Menschen rauszukommen, als ihre manipulativen Agenden aufgedeckt wurden.

Wie auch immer, lassen Sie uns in den Frühling 2008 vorspulen, als ich einen ernsthaften Schock erlitt, ein familiäres Trauma. Ich war nicht in der Lage, mich damit emotional abzufinden. Ich konnte für lange Zeit nicht einmal darüber sprechen. Es begann, an mir zu fressen und im Sommer 2008 wurde ich krank, sehr krank, und 2009 erhielt ich dann die Diagnose eines Phase III Gehirntumors — eine sehr seltene Form: anaplastisches Ependymom. Der Tumor hatte die Größe einer Mandarine. Es sind diese schwierigen Momente, in denen man sieht, wer deine wahren Freunde sind.

Wegen der noch immer ungelösten Familienprobleme gab es fast niemanden, der mir in dieser Tortur beistand. Obgleich sie zu der Zeit sehr gestresst durch die Beschäftigung mit einem kostenintensiven Gerichtsverfahren war, ließ Laura alles stehen und liegen und kam nach Marseille, wohnte in einem armseligen kleinen Hotel nahe dem Krankenhaus während ich meine Operation hatte, so dass ich nicht alleine aufwachen musste. Dr. Segura und andere Mitglieder ihres Haushalts kamen auch und gaben sich alle Mühe, mich aufzumuntern, positiv zu denken, und sich keine Sorgen darüber zu machen, was als Nächstes geschehen würde.

Ich entschied mich gegen Chemotherapie und Strahlenbehandlungen, da die Prognose für jene, die diese Behandlungen wählten, für diese spezielle Krebsart sehr niedrig war. Laura bot mir Unterkunft an, sie und ihre Familie kochten für mich und kümmerten sich um mich, als ich es am meisten brauchte, und sie bat nicht nach einem einzigen Cent! Während meiner Genesung begann ich Lauras Entspannungsprogramm anzuwenden: Éiriú Eolas. Und kombiniert mit gesunder Ernährung, regelmäßigen Medikamenten und Nahrungsergänzungsmitteln half mir das enorm meinen Schlaf, meine Energie und Vitalität wiederzuerlangen. Ich bin nach drei Check-ups noch immer tumorfrei.

Und so kam es, dass ich als Resultat dieser Erfahrung seit 2009 im “Chateau” lebe. Naja, “Chateau” ist nicht wirklich das richtige Wort. Es ist ein großes, altes, gemietetes Haus. Das Dach hat Löcher, die Fenster schließen nicht richtig, das Heizsystem ist zu schwach und das elektrische System ist antiquiert. Ich beschwere mich nicht, aber die Wahrheit ist, dass wir ziemlich weit entfernt von einem Versailler Lebensstil sind!

Um zurück zu dem Thema der Sekten zu kommen: Das Lustige ist, dass, als ich an Retreats (Exerzitien) in einem buddhistischen Tempel teilnahm, niemand das eine Sekte nannte. Dann nahm ich an Tai Chi-Kursen teil und niemand sagte, dass das eine Sekte sei, und raten Sie mal, jetzt praktiziere ich Éiriú Eolas, ernähre mich gesund, lebe ein vollkommen sauberes Leben, und Leute sagen mir, dass es eine Sekte ist!

Eigentlich bringen mich diese Sektenanschuldigungen nicht wirklich zum Lachen, weil ich eine eigene Erfahrung mit einer richtigen Sekte gemacht habe. Als ich 20 war, ging ich in Südfrankreich fischen und verirrte mich. Ich sah dieses große Haus im Wald und ging dort hin, um um Hilfe zu bitten, ohne zu wissen, dass es sich um das Hauptquartier der Raeliens handelte!

Ich sah Rael (den Guru) in einem rosa BMW-Cabrio mit einem blonden Dummchen am Haus ankommen. Ich sah all die Anhänger (inklusive Kinder) nackt am Pool liegen. Ich hörte einen Anhänger sagen, welch Ehre es für ihn war, als der Guru auf sexuelle Interaktionen mit seiner Tochter einwilligte! Ich sah, wie herablassend der Guru seinen Anhängern gegenüber war. Ich sah all das Geld, das in dieses luxuriöse Haus floss.

Glauben Sie mir, ich verließ diesen Ort so schnell ich konnte, aber ich erinnere mich an diesen Vorfall, als wäre er gestern geschehen.

Ich kenne Laura jetzt seit fast zehn Jahren. Ich habe etwa zwei Jahre als ein Mitglied ihrer erweiterten Familie unter einem Dach mit ihr gelebt. Jeden Tag sehe ich ihre finanziellen, administrativen und amtlichen Dokumente, da ich oft dabei helfe, sie zu übersetzen. Ich sehe die Art wie sie lebt und ich kann Ihnen eines sagen: Laura ist normal. Für viele würde sie sogar langweilig normal erscheinen. Sie kocht (sehr gut sogar), sie putzt das Haus und arbeitet in ihrem Garten, sie spielt Klavier und sie verbringt viel Zeit damit zu lesen und zu schreiben. Wie wir alle macht sie Fehler und erkennt diese Fehler (naja, die meisten). Wie Sie sehen können, sind wir hier Lichtjahre von dem Guru-Archetyp entfernt!

Alles, was ich also sagen kann, ist, dass der direkte Beweis und die direkte Erfahrung die beste Art des Wissens ist. Wenn Sie den leisesten Zweifel haben, finden Sie es selbst heraus, und Sie können herausfinden, dass Lauras Forum, Diskussionsgruppen oder Éiriú Eolas-Programm das Gegenteil einer Sekte sind. Wenn Sie es nicht mögen, dann gehen Sie, und wenn Sie sehen, wie leicht es ist zu gehen, werden Sie den besten Beweis dafür haben, dass dies keine Sekte ist!

6. Februar 2011

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